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| Die Geschichte des SVV |
| Samstag, 10 Dezember 2005 | |
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Sportverein 1928 Veitshöchheim e.V. Gründung und EntwicklungChronist Rudolf Wolf geb. 1912 - verst. 1994aufgearbeitet von Peter Herbert aktualisiert von Armin Bekurts Bei der spontanen Entwicklung des Fußballsports in den Jahren nach dem ersten Weltkrieg (28.07.1914 -11.11.1918) war, wie bei den meisten ländlichen Vereinen, auch in Veitshöchheim neben den damaligen Wiederständen vor allem die Frage eines geeigneten Spielplatzes ein nur schwer lösbares Problem. Veitshöchheims Fußballer hatten bis 1933 nur ihre "Spitze", ein 70 m langer und 35 m breiter Uferstreifen am Main auf der Höhe der heutigen Gärtnereien Müller und Reim. Hier kam es nach dem erforderlichen Beitritt zum Süddeutschen Fußballverband zur ersten offiziellen Begegnung mit der Reservemannschaft des FC 09 Würzburg. Das Spiel stand im Zeichen eines erfolgreichen Werbetages mit Marsch durch die festlich geschmückten Ortsstraßen und endete vor 400 Zuschauern 6:8 für die routinierteren Würzburger. Der Zeitungsbericht vom 25.03.1928 berichtet folgendes: " Jeder von den 400 Zuschauern kam auf seine Rechnung und man war auf angenehmste überrascht zu sehen, mit welchem Rieseneifer und zähem Widerstand die Einheimischen auf dem Sumpfgelände kämpften. Störend wurde von vielen empfunden, dass das Spiel ständig unterbrochen wurde da der Ball aus dem Main erst wieder herausgefischt werden musste. Jedenfalls hat der Sportverein 1928 seine Feuerprobe glänzend bestanden..." Der Sportverein 1928 machte seinen Weg; es gab Höhepunkte, Erfolge, und Niederlagen. Schon im Gründungsjahr verfügte der Verein über zwei aktive und eine Jugendmannschaft. Noch im Gründungsjahr wurden Verbandsspiele in der B-Klasse, Gau Würzburg, Abteilung 3 bestritten. Das erste Spiel auf dem heimatlichen Fußballplatz hatte der Veitshöchheimer Fußballverein am 16.09.1928 gegen SV Stetten mit 6:0 gewonnen. Nachdem sich die Spielrunde im Dezember 1928 dem Ende neigte war in der Tageszeitung vom 09.12.1928 zu lesen: "Die Verbandsspiele, die am 30. Dezember 1928 ihren Abschluß finden sollten, werden sich infolge Ausfall einiger Spiele wegen ungünstiger Witterung wohl bis Ende Januar hinziehen. Die Frage nach der diesjährigen Meisterschaft steht bis heute vollständig offen. Als Anwärter auf den ersten Tabellenplatz gelten 4 Vereine: Thüngersheim, Karlburg, Himmelstadt und Veitshöchheim, die über eine ziemlich gleiche Spielstärke verfügen...". Auch die Jugendmannschaft hat damals bereits Spiele mit überraschenden Erfolgen bestritten. Zugute kam dem Verein, dass seine Veranstaltungen auf dem kleinen Platz immer sehr gut besucht waren; es wurde deshalb mit Begeisterung gespielt. Trainer gab es nicht; jeder Spieler war gehalten, an sich selbst hart zu arbeiten, um der Mannschaft sein Bestes geben zu können. Protokoll der Gründungsversammlung am (Sonntag) 05. Februar 1928 (Originaltext) "Im Gasthaus zum »Goldenen Stern«, nachmittags 3 Uhr. Herr Georg Schenk eröffnete um 1/2 4 Uhr die gutbesuchte Gründungsversammlung. Es erfolgte die Verlesung des letzten Protokolls, worauf man anschließend auf die Tagesordnung einging. Redner erstattete Bericht über die stattgefundene Sitzung bei Kuchenmeister und gab bekannt, dass von dem gewählten Sportplatz-Ausschuss nur ein Herr anwesend war, so dass eine Aussprache nicht möglich war. Er legte den erschienenen Herrn besonders ans Herz, mit mehr Ernst an die Sache zu gehen und nicht letzten Endes den wenigen Sport begeisterten das Interesse zu nehmen. Anschließend erklärte Herr Hauptlehrer Fischer, dass er bei der stattgefundenen Sitzung gerne anwesend gewesen wäre, doch stellte sich heraus, dass sich mit der Zeitrechnung ein Irrtum ergeben hatte. Herr Schenk rollte dann die Frage der Gründung eines Fußballvereins auf und stellte mit besonderer Genugtuung den großen versammelten Interessenkreis fest. Redner betonte die unbedingte Notwendigkeit eines Sportvereins, der sich zur Aufgabe stellt: Jugendertüchtigung und Körperpflege. Von Herrn Schenk wurde für die Benennung des Vereins der Name Sportverein Veitshöchheim vorgeschlagen, was auch bei allen Anwesenden Anklang fand. Herr Mayr legte die Bedeutung eines Sportvereins auseinander und betonte insbesondere, wegen der Sportplatzfrage an den Gemeinderat heranzutreten und mit aller Energie die Sportidee zu verfechten. Als Gast referierte als Vertreter der Deutschen Jugendkraft (D.J.K.) Herr Sekretär Gaß aus Würzburg. Ein Anschluss an die D.J.K. wurde von Seiten der Mitglieder abgelehnt und der Anschluss nur an den S.F.V. (Süddeutscher Fußball Verband) vorgeschlagen, was auch einstimmig beschlossen wurde. Anschließend schritt man zur Wahl der Vorstandschaft in öffentlicher Abstimmung über. Es wurde folgender Vorstand gewählt: 1. Vorsitzender: Georg Schenk, Geschäftsinhaber 2. Vorsitzender: Ludwig Mayer, Assistent 3. Schriftführer: Franz Kneitz, Schüler 4. 1.Kassier: Edmund Prozeller, Friseur 5. Sportwart: W. Hippely 6. Ballwart: Rudolf Wolf, Friseur Die Wahl eines Jugendleiters wurde dem Ausschuss überlassen. Die Vereinsfarben wurden folgend festgelegt: Schwarze Hose, weißer Trikot mit Vereinsabzeichen V.S.V 1928 (Veitshöchheimer Sport-Verein 1928). Die monatlichen Beiträge wurden für aktive Mannschaften auf 40 Pfennig und für Jugendspieler auf 20 Pfennig festgesetzt. Die Beiträge werden rückwirkend ab 1. Februar erhoben. Die Aufstellung der Satzungen regelt der Ausschuss. Die Mitgliederliste erreichte zum Schluss der Versammlung 38 Mitglieder Die Zahl der Gründungsmitglieder wuchs auf 154. Für Sonntag, den 12.02.1927 (Anmerkung: nicht 1927 vermutlich Schreibfehler, 1928) wurde ein Trainingsspiel für sämtliche Mannschaften festgelegt. Treffpunkt 1/2 3 Uhr im Gasthaus Zum Stern. Zum Schluss der Versammlung erging ein kräftiger Sportgruß zum Werden, Blühen und Gedeihen des neu gegründeten Vereins. Schluss der Versammlung um 7 Uhr". Sportverein Veitshöchheim Kneitz Franz Mitglied des Südd. Fußball- und Schriftführer Leichtathletik Verbandes Einige Ergebnisse der ersten Spiele: 11.03.1928 V.S.V. - 09 Würzburg 3:5 18.03.1928 V.S.V. - 04 Würzburg 0:7 Den ersten Sieg errang man am 09.04.1928 gegen Rieneck mit 5:1. Nachdem der V.S.V.(Veitshöchheimer Sport Verein) dem süddeutschen Fußballbund beigetreten war, musste er auch an den Verbandsspielen der B-Klasse teilnehmen. In dieser Klasse waren u.a. Mannschaften wie Thüngersheim, Himmelstadt, Karlburg, Laudenbach und Retzstadt. Der V.S.V. schloss diese Runde mit einem guten Mittelfeldplatz ab, wobei einige Heimspiele auf dem Platz des WFV 04 ausgetragen wurden. Im Jahre 1933 fiel die "Spitze" der Staustufe (Erlabrunn) zum Opfer und man war froh, auf dem Geisberg ein Ackergelände gefunden zu haben, auf dem ohne große Vorbereitungen Torbalken befestigt und der Spielbetrieb aufgenommen werden konnte. Besonders nachteilig erwies sich die Hanglage, ein Umstand, der von den Gastvereinen immer heftig kritisiert wurde. Aber auch dieses bescheidene Domizil musste auf Anordnung des Eigentümers, der Wehrbereichsverwaltung, im Jahre 1946 geräumt werden. Es wurde von 1946 - 1949 aushilfsweise in Margetshöchheim gespielt 1933 bis 1945 (2.Weltkrieg 01.09.1939 - 08.05.1945) Quelle Internet Textanfang: "Nach der Machtübernahme ernannten die Nationalsozialisten das SA-Mitglied Hans von Tschammer und Osten 1933 zum Reichkommissar für Turnen und Sport und kurz darauf zum Reichssportführer. Im Zuge der Gleichschaltung löste dieser im Mai 1933 den Deutschen Reichsausschuss für Leibesübungen auf und richtete 15 Fachressorts ein, darunter ein Fachamt Fußball. Alle Vereine mussten sich gleichzeitig eine Einheits-Satzung geben, das Führerprinzip einführen und jüdische Mitglieder ausschließen. Nachdem auf die reichsweiten Boykottaktionen des 1. April der Erlass des Gesetzes "zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" unmittelbar folgte, erachteten es einige der deutschen Turn- und Sportverbände für notwendig, einen "Arierparagraphen" sofort auch in ihren Wirkungsbereich zu übernehmen und jüdische Mitglieder auszuschließen, teilweise bereits im April 1933, zu einem Zeitpunkt also, als die Führung des deutschen Sports - noch - vakant und von Tschammer nicht bereits als Reichssportkommissar eingesetzt worden war. Belegt ist die Einführung des Arierparagraphen im April 1933 für die folgenden DRA-Verbände (Deutscher Reichsausschuss für Leibesübungen): Der Deutsche Schwimmverband bekennt sich zum Arierparagraphen und schließt die Juden aus seinen Vereinen aus; die beiden deutschen Boxsportverbände streichen sämtliche Juden, auch christlich getaufte, aus ihren Mitgliederlisten; der Verband brandenburgischer Athleten trennt sich von den korporativ angeschlossenen jüdischen Vereinen; der Süddeutsche Fußball- und Leichtathletik-Verband schließt gleichfalls die jüdischen Sportvereine aus." Textende Fortsetzung Vereinschronik: In den Jahren 1937 - 1953 schloss sich der Sportverein 1928 Veitshöchheim als Fußballabteilung der Turngemeinde Veitshöchheim 1877 an. Alle Bemühungen in Veitshöchheim einen Platz zu finden, schlugen zunächst fehl, so dass der Verein gezwungen war seinen Spielbetrieb von 1946 - 1949 in die Nachbargemeinde Margetshöchheim zu verlegen. Hier fand das letzte Spiel am 03.04.1949 statt. Mit herzlichem Dank darf dieses kameradschaftliche Entgegenkommen hier erwähnt werden. Wie aus der Chronik, die das Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzende Rudolf Wolf von 1937 bis zu seinem Tode im Jahre 1994 vorbildlich führte, ging es mit dem Spielbetrieb erst so richtig los im Jahre 1937. 1939 wurde der Aufstieg von der Kreisklasse 2 in die Kreisklasse 1 geschafft. Mannschaften, wie Heidingsfeld, Goßmannsdorf, Höchberg, Ochsenfurt, Randersacker, um nur einige zu nennen, waren da vertreten. Man spielte wie vorher erwähnt, auf einem Acker am Geißberg, der wegen seiner "Hanglage" von vielen Gastmannschaften gefürchtet war. Erst im Jahre 1949 ging man auf das heutige Sportgelände. Die Fußballabteilung der TG Veitshöchheim 1877 e.V. wechselte nach dem 2.Weltkrieg 1949 in die Günterslebener Straße, Veitshöchheim. Eine Holzbarracke diente bis 1958 als provisorisches Sportheim Trotz des Kriegsausbruches wurde, mit einigen Unterbrechungen, bis zum März 1941 weitergespielt. Das letzte Spiel war am 16.03.1941, ein 7:1 Sieg gegen Margetshöchheim. Nach einem Zeitungsbericht "....schickte Veitshöchheim eine gute Mannschaft ins Feld, die das Spiel gegen Margetshöchheim überlegen führte. Die Tore erzielten Schneider (2), Reißner (3), Sebold und Beck. Mittelstürmer Schneider und Halblinker Sebold konnten besonders gefallen." In den Jahren 1941 - 1945 ruhte der gesamte Spielverkehr der Turngemeinde, so nachzulesen in der Vereins Chronik. Ein großer Einschnitt in das Vereinsleben war der 2. Weltkrieg. Es wurden immer mehr Mitglieder zum Kriegsdienst eingezogen. Die Reihen lichteten sich zusehends. Mit der Fortdauer des Krieges wurde die Not unter der Bevölkerung immer größer. Es fehlten nicht nur die Mitglieder, sondern auch die Mittel, um das Vereinsleben aufrecht erhalten zu können. Nach dem Ende des Krieges wurden sämtliche Vereine und Vereinigungen von den Besatzungsmächten verboten. " Am 01.09.1945 wurde der Spielverkehr (der Turngemeinde) wieder aufgenommen und ab 23.09.1945 der Spielbetrieb (Fußball) unter der Leitung von Rudolf Wolf. Man spielte gegen Mannschaften wie Versbach, Grombühl, Rimpar, Zellingen, Zell, Höchberg usw. Bereits im Jahr 1946 hatte man ein 2. Mannschaft, eine Jugendmannschaft und eine Alt-Herren-Mannschaft. Anmerkung: Kontrollratsgesetze, die in den Jahren 1945 bis 1948 zur Ausübung der Besatzungsrechte der vier Siegermächte vom Alliierten Kontrollrat in Deutschland erlassen wurden, verboten die Gründung von Vereinen. So wurde alternativ die Kultur- und Sportgemeinschaft Veitshöchheim (K.S.G.V.) am 27.02.1946 gegründet. Am 24. und 25.08.1946 lud die Kultur- und Sportgemeinschaft Veitshöchheim (K.S.G.V.) zu einem großen Sommerfest ein. Das Programm bot eine Großboxveranstaltung im Garten zum "Anker" und ein Fischerstechen auf dem Main. Einlagekämpfe boten in der Jugendklasse Kurt Scheuring, Sieger gegen Fritz Schramm, im Halbschwergewicht Hans Henneberger, Sieger gegen Philipp Götz und im Schwergewicht Georg Götz, Sieger gegen Max Schulze. Der Reinerlös an diesen beiden sonnigen Tagen in Höhe von 28.000 Reichsmark wurde für einen neuen Sportplatz angespart. Am 10.08.1947 nachmittags um 16.00 Uhr kam es zu einer Freiluft- und Großboxveranstaltung. Veranstalter wiederum die Kultur- und Sportgemeinschaft Veitshöchheim. Am Montag den 07.06.1948 wurde von der K.S.G. V. eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen im Gasthaus zum Lamm. Dort wurde die Namensänderung in "Turngemeinde 1877" (Wiederaufgenommen) beschlossen. "Eine stürmische Mitgliederversammlung" schrieb R. Wolf in die Chronik. Am 21.11.1948 spielte die Gemeindeverwaltung gegen die Vorstandschaft der TG 1877 Veitshöchheim. Das Spiel endete 3:7 für die TG nach dem Bericht des Chronisten. Die Zeitung berichtet von einem 8:3 Sieg. Der Erlös von 276 DM kam einem wohltätigen Zweck zugute. Es wurde auf beiden Seiten mit großem Ehrgeiz um das runde Leder gekämpft. Im Jahre 1950 stieg Veitshöchheim in die unterfränkische A-Klasse auf. Die Aufstiegsspiele gegen Volkach gewann man 7:0 (Tore: R. Mayer (2), A. Jakob (2), H. Henneberger (2), Beck) und gegen Frammersbach vor 800 Zuschauer 5:1 (Tore: Henneberger (3), Mayer. Müller). Dort traf man auf Mannschaften wie Frammersbach, Mainstockheim, Rimpar, Lohr, Gemünden, Ochsenfurt. Erwähnenswert an dieser Stelle ist vielleicht noch, dass die beiden Torjäger Hans Henneberger und Robert Mayer, der später über 20 Jahre die Finanzen des SVV fest in Händen hielt, regelmäßig pro Saison mindestens 25 Tore schossen. Aus der unterfränkischen A-Klasse stieg Veitshöchheim im Jahre 1952 wieder ab. Am 08.03.1953 zum 25-jährigen Vereinsjubiläum, wurde der SV 1928, der ja bis dahin seine Spiele als Fußballabteilung der Turngemeinde 1877 Veitshöchheim (TGV) austrug, neu gegründet. Nachdem die Mehrzahl der Mitglieder der Fußballabteilung zum SVV übertrat, musste die TGV den Spielbetrieb einstellen. Die bisher errungenen Punkte wurden vom SVV übernommen, der dann in der B-Klasse weiterspielte. Vorstand wurde damals Richard Scheuring. Zu den schönsten Ereignissen zählte auch die glanzvolle 25-Jahr-Feier 1954, verbunden mit einem Festzug, Turnieren und Ehrungen. Protokoll über die Wiedergründungsversammlung des Sportvereins 1928 Veitshöchheim am 08.03.1953 (Originaltext) "Infolge der sich mehrenden Differenzen zwischen der Vorstandschaft der TG 1877 Veitshöchheim und der Fußballabteilung dieses Vereins hatte sich eine Interessensgemeinschaft gebildet mit dem Ziel, die Selbständigkeit der Fußballabteilung und damit die Abtrennung von der TG 1877 Veitshöchheim zu betreiben. Diese Vorarbeiten führten zu dem Ergebnis, dass am 08.03.1953 eine Versammlung einberufen wurde mit dem Ziel, den Sportverein 1928 Veitshöchheim wieder aufleben zu lassen. Die zahlreichen Anwesenden waren einstimmig der Meinung, dass die Wiedergründung des Sportvereins 1928 als Fußballverein nur segensreich sein könne. Die Diskussion war so sachlich, dass man bei dieser Versammlung, die im Gasthaus zum Stern stattfand, bereits eine vorläufige Vorstandschaft einsetzen konnte. Die Wahl der nachstehenden Herren in die Vorstandschaft erfolgte einmütig. Es wurden u.a. gewählt: Scheuring Richard, 1. Vorsitzender, Fischer Gustav, 2. Vorsitzender, Kastner Karl, Abteilungsleiter, Gutbrod Siegfried, Kassier, Stephan Hans, Schriftführer. Die vorläufige Vorstandschaft fungiert bis zur endgültigen Einsetzung, die in einer der nächsten außerordentlichen Mitgliederversammlungen nachgeholt werden soll. Unterschrift, Protokollführer" 1958 Neues Clubhaus für gute Sportler In vorbildlicher Gemeinschaftsarbeit unter Vorstand Richard Scheuring wurde 30 Jahre nach Vereinsgründung 1958 ein modernes Sportheim errichtet und die alten Missstände hinsichtlich der Umkleide- und Wascheinrichtungen beseitigt, ein für die damalige Zeit modern ausgestattetes Sportheim, das in der gesamten Umgebung seinesgleichen suchte. Unter der Schlagzeile "Neues Clubhaus für gute Sportler" wurde berichtet. Es war zu lesen, dass "ein nach modernen Gesichtspunkten ausgestatteter Zweckbau, der neben Umkleideräumen und Duschanlagen auch einen leistungsfähigen Wirtschaftsbetrieb enthält" entstanden ist. Es war der dritte Sportplatz (Spielfeld), mit Domizil Günterslebener Straße. Außerdem war es das erste Spielfeld mit normalen Ausmaßen, das der Verein zur Verfügung hatte. Das gemeindeeigene Vereinsheim wurde mit einem Kostenaufwand von DM 60.000,--DM gebaut. Diese wurden aus Toto-Mitteln, durch Gemeindezuweisungen und Eigenleistung finanziert. Der von den Sportlern durch mehrere hundert Stunden Arbeit aufgebrachte Betrag von ca. 8.000,-- war bemerkenswert. Das Lokal mit etwa 75 Sitzplätzen sowie die Umkleideräume wurden von der Werner-Bräu eingerichtet. Im Obergeschoss war eine Wohnung untergebracht für den Pächter der Gast¬wirtschaft, der gleichzeitig Hausmeister und Platzwart war. Schon damals zeigt sich die Gemeinde sehr aufgeschlossen und unterstützte das Projekt nicht uner¬heblich. 1962 Gründung der Abteilung Damen Gymnastik Am 16.05.1962 gründeten die Damen der Fußballerfrauen, die sich sportlich betätigen wollten, eine Gymnastikgruppe, die sich auch heute noch (2010) regelmäßig trifft, mit bis zu 20 Damen, im Alter von 65 bis über 80 Jahren. Die erste Übungsleiterin war Anni Winkler. Ab 1965 kam Anne Greve dazu und übernahm die Gruppe. Anni Winkler fungierte weiterhin als Stellvertreterin. Beide waren über 30 Jahre als ehrenamtliche Übungsleiterinnen tätig. 1992 übernahm Lisa Pitz die Gruppe. Seit 2002 Hermine Matschullis, als ausgebildete Übungsleiterin im Seniorensport. Aufstieg in die Fußball Landesliga Unsere 1.Herrenfußballmannschaft startet in den 60er Jahren zur einer rasanten Achterbahn. Es ging steil bergauf ab 1963. Der SVV wurde Meister in der B-Klasse Würzburg. Ein Jahr später 1964 die Meisterschaft in der A-Klasse, wobei allein Ludwig Winkler 29 Tore erzielte. Der nächste Aufstieg war wieder ein Jahr später 1965. Der SVV wurde vor dem ASV Rimpar Meister in der Bezirksliga Ost und stieg das erste Mal 1965/1966 in die Landesliga Nord auf. In diesem Jahr wurde man auch unterfränkischer Meister. Im Spiel gegen den Meister der Bezirksliga West, dem TSV Mainaschaff, gewann der SVV 3:2 (Tore: Huttner, Grünwald, O. Albert). An diesem Erfolg, unter dem Trainer Heinz Fleisch waren R. Grünwald, J. Schneider, O. Albert, L. Winkler, H. Röhm, R. Huttner, F. Beil, R. Strohmenger, W. Mader, F. Winter und M. Markert beteiligt. Mit viel Eigenleistung erweiterte und ergänzte ein geräumiger Anbau an die Vereinsgaststätte 1965 die Sportanlagen. Drei Jahre harter Kämpfe und äußerster Einsatz für den Verein (1963-1966), waren diesem einmaligen Erfolg, in der Vereinsgeschichte vorausgegangen. Er ermutigte den Verein, einen noch weiteren Aufstieg anzustreben. Es kam aber anders als erhofft. So konnte sich 1965/66 der SVV in der Landesliga Spiele gegen die bekannten Mannschaften von Spvgg Hof, ATS Kulmbach, FC Münchberg und aus unserer Gegend TSV Gochsheim, Bayern Kitzingen usw. nicht behaupten. Anfangs lief erwartungsvoll alles gut, doch dann wurde die Mannschaft des SVV durch Spielerverletzungen und Hinausstellungen (Sperrungen) im Laufe der Spielrunde erheblich geschwächt. Allein in diesem Spieljahr 1965/66 mussten 30 Spieler in der ersten Mannschaft eingesetzt werden. So fiel der Verein zurück. Mit Lohr und Miltenberg musste er am Ende der Saison 1966 in die Bezirksliga von Unterfranken absteigen. In einem denkwürdigen Spiel am 06.02.1966 gegen FT Schweinfurt, bei dem u.a. der Vereinskassier gegen den Schiedsrichter tätlich wurde, wie aus der Presse zu entnehmen war, erhielt der SVV eine Platzsperre für 2 Heimspiele und der Kassier 3 Monate Sportplatzverbot. An dieser Stelle muss rückblickend gesagt werden, dass der Verein durch seine treuen Zuschauer erheblich bei seinem Aufstieg unterstützt worden ist. Schon in der Bezirksliga waren 500 Zuschauer pro Spiel im Durchschnitt zu verzeichnen. Bei den Spielen gegen Rimpar und Bad Kissingen waren 1200 und 1500 begeisterte Fußballfreunde am Platz. 1966/67 spielten wir in der neu zusammengesetzten Unterfranken-Liga. Der Verein hatte sich wieder gefangen, die Mannschaften waren ergänzt und erreichten in der Saison einen Mittelplatz. 1967 wurde unsere erste Flutlichtanlage installiert. Mit einem Kostenaufwand von rund 12.000 DM. Hier war an erster Stelle Dank zu sagen unserem ehemaligen Vorstand Albin Jakob und nicht zuletzt allen Mitgliedern der Vorstandschaft und allen arbeitsfreudigen Mitgliedern, die zum Gelingen beitrugen. Der SVV hatte alle in seine gesetzten Hoffnungen ein Jahr später wieder erfüllt und krönte seine Bemühungen mit einem Meistertitel in der Bezirksliga Nord im Spieljahr 1967/68. Für das 40jährige Bestehen des Vereins ein schönes Geschenk. Großen Anteil an den Erfolgen in dieser Zeit hatten unsere Trainer F. Federscheck, F. Wischner, M. Niebling, A. Sebold, H. Henneberger und J. Schlund. Ihnen, galt der besondere Dank aller Spieler, der Vereinsmitglieder und der treuen Zuschauergemeinde des SVV. Das galt vor allem auch für den seit sechs Jahren, also während der Aufstiegszeit unermüdlich tätigen Trainer H. Fleisch, dessen Mühe und Arbeit über alle Erfolge hinaus herzlich anerkannt werden. Dank und Anerkennung auch den Sportkameraden M. Markert, L. Winkler und R. Grünwald, die als Auswechselspieler in der Unterfranken-Elf mitgewirkt haben. 1968/69 spielte der SVV zum zweiten Mal in der Landesliga, konnte die Klasse aber nicht halten. In dieser Mannschaft spielten Gerd und Günter Henneberger, Anton und Ludwig Winkler, D. Irl, A. Hammer, J. Schneider, R. Grünwald, H. Röhm, U. Hacker, W. Mader, M. Markert, W. Rockstroh, W. Mahr, P. Eydel. Trainer war immer noch Heinz Fleisch. Meister wurde der FC Bayreuth. Dem SVV blieb nur die rote Laterne und damit der zweite Abstieg aus der Landesliga. Die erfolgreichsten Torschützen waren: A. Hammer (11), Günter Henneberger (7), Gerd Henneberger (6), J. Schneider (5). Die Saison 1969/70 in der Bezirksliga verlief sehr unglücklich, denn nur durch ein Entscheidungsspiel gegen Pflaumheim, das 1:2 verloren ging, musste der SVV in die A-Klasse Würzburg absteigen. Dort spielte man bis zum Jubiläumsjahr 1978. Konnte man 1968 das 40-jährige Vereinsjubiläum mit dem Meistertitel der Bezirksliga feiern, so musste der SVV im 50-jährigen Vereinsjubiläum 1978, den bitteren Weg in die B-Klasse gehen und ein Jahr später 1979 sogar in die C-Klasse. 1975 nahm die Forderung nach einem zweiten Rasenspielfeld konkrete Formen an, als die Gemeinde beschloss, das Gelände in unmittelbarer Nachbarschaft zum Sportheim und Fußballplatz als Freizeit- und Sportanlage auszubauen. 1978 zum 50-jährigen Vereinsjubiläum konnte das zweite Rasenspielfeld (im hinteren Bereich, nähe Tennisplätze der Turngemeinde 1877 e.V.) eingeweiht werden. Gewidmet unserem Gründungsmitglied und Ehrenmitglied Rudolf Wolf. 1979 kamen dann einige Spieler, die den SVV nach dem Abstieg 1978 aus welchen Gründen auch immer verlassen hatten zurück, verstärkt mit einigen Spielern aus der A-Jugend Meistermannschaft 1978, sodass bereits im Jahre 1980 mit der 1.Mannschaft bei 47:1 Punkten und 135:24 Toren der Wiederaufstieg in die B-Klasse geschafft wurde. Trainer 1969 - 1989 In den Jahren 1969 - 1989, nach den Erfolgsjahren der Landesliga unter dem Erfolgstrainer Heinz Fleisch, übernahmen folgende Trainer für die Aktiven Herrenmannschaften die Verantwortung: Tietze (1969 - 1970), Karl Pfarr (1970 - 1972), Herbert Graf (1972 - 1974), Jürgen Schneider (1974 - 1978), Dieter Barthelmes (1978) Wilfried Mader (1979), Günter Karl (1979 - 1982), Heinz Pross (1982 - 1984), Alfons Pfannes (1984 - 1985) und Rudolf Hehrlein (1986-1989). Renovierung Sportheim 1989-1990 wurde der Sportheimquerbau renoviert und die Probleme, die das Flachdach mit sich brachte, durch Aufsetzen eines Satteldaches gelöst. Den gewonnenen Wohnraum baute man zu einer Gastwirtwohnung aus. Zu diesem Zeitpunkt stellte man auch einen Prioritätenplan auf, der als Punkt 1 die Sanierung bzw. den Neubau eines Rasenspielfelds (gegenüber der Vereinsgaststätte) vorsah. Punkt 2 war die Sanierung bzw. der Neubau eines Umkleide- und Sanitärtraktes. Der Biergarten wurde im Frühjahr 1990 fertiggestellt. Sportlich musste der SVV sich bis 1987 gedulden, um mit Trainer R. Hehrlein wieder in die A-Klasse aufzusteigen. 1989/90 übergab R. Hehrlein die Mannschaft an Trainer K. Leimkötter. Durch Umgruppierungen der Bezirksligen erfolgte im Sommer 1991 als Tabellenzweiter der Aufstieg in die Bezirksliga Mitte, in dieser spielte man immerhin 3 Jahre. Ab der Rückrunde von 01.01.1992 bis Saisonende 1994 mit Trainer K. Fesel. Erwähnenswert an dieser Stelle ist noch ein Relegationsspiel am 06.06.1992 um den Verbleib in der Bezirksliga gegen den TSV Grombühl. Da beide etatmäßigen Torhüter nicht einsatzfähig waren, musste Klaus Steinhofer seine Hochzeitsfeier unterbrechen, um das Tor des SVV zu hüten, was er sehr gut tat und dadurch den Abstieg abwendete. 1994 verabschiedete man sich sportlich mit Trainer K. Fesel, erneut in die A-Klasse Würzburg. P. Katzoreck, übernahm 1994 - 1996 als verantwortlicher Trainer die Mannschaften. 1991-1993 Neue Rasenspielfelder Bauliche Weiterentwicklungen erfolgten in den Jahren 1991- 1993. So wurde der alte Sportplatz und die vorhandenen Freiflächen neu angelegt. Es entstand ein Kleinspielfeld (Bolzplatz für die Öffentlichkeit) mit Ballfangzaun, der sogenannt "Käfig" und das erste Rasenspielfeld mit Lärmschutzwall und Lärmschutzwand, sowie neuer Flutlichtanlage, Ballfangzäune und automatischer Beregnungsanlage. Ein freistehendes Garagen- und Werkstattgebäude ergänzte 1993 die Liegenschaften des SVV. Nach Beendigung dieser baulichen Maßnahmen ging man frisch ans Werk - an die Vorplanungen für das neue Sportheimgebäude. Ohne zeitliche Verzögerung wurde ein Bauausschuss ins Leben gerufen der aus folgenden Mitgliedern bestand: Peter Knöchel, Heinrich Kress, Bernhard Schlereth, Alfred Stamm, Fritz Winter und Gerhard Heinrich Mucha. 1995-1996 Bau eines neuen Sportheims In vielen Vorgesprächen wurden Wege der Finanzierung gesucht. Hier gilt unser besonderer Dank Herrn Bürgermeister Rainer Kinzkofer und dem Gemeinderat von Veitshöchheim. Nur mit großzügiger finanzieller Unterstützung der Gemeinde konnte das Projekt durchgeführt werden. Durch die glückliche Hand bei der Auswahl des Architekten Herrn Waldemar Götz, kamen wir sehr schnell zu einer hervorragenden Planung. Nach Beantragung und Genehmigung der Zuschüsse konnte man an die Arbeit gehen. Im August 1995 erfolgte der offizielle Spatenstich für den Bau des heutigen Sportheims. Nach einer verhältnismäßig kurzen Rohbauphase (incl. Zimmererarbeiten) von nur 6 Wochen wurde in der 1. Oktoberwoche 1995 bereits Richtfest gefeiert. Die Dachdeckerarbeiten, die in Eigenleistung ausgeführt wurden, gingen bei teilweise widrigen Witterungsverhältnissen - zügig voran. Das sehr große Dach von (ca. 400 qm) war an drei Wochenenden gedeckt. Dank leistungsfähiger Fachfirmen, und engagierter Bauleitung des Architekturbüros Götz, konnte - zur Zufriedenstellung der Vorstandschaft - noch vor Weihnachten 1995 der Estrich in das Gebäude eingebracht werden. Ab Mitte Januar 1996 ging es dann mit Volldampf an den Innenausbau: Fliesenleger, Schreiner- und Malerarbeiten sowie Installationsfertigmontage waren bis Mitte März '96 soweit abgeschlossen, dass man das Gebäude (Duschen und Umkleideräume) nach nur 7 Monaten Bauzeit zur Nutzung freigeben konnte. Weitere Arbeiten im Innenausbau sowie die komplette Außenanlage wurden unter mehr oder weniger unter freiwilliger Mithilfe weniger Mitglieder weitergeführt. Der Heizungsraum wurde saniert und Räumlichkeiten der Gaststätte zugeordnet. Geplant von Architekt Götz, finanziell erheblich unterstützt durch die Ge¬meinde, entstand innerhalb kürzester Bauzeit (ca. 11 Monate) das 290 qm große neue Sportheim. Im Erdgeschoß sind auf 190 qm Duschen, WC's, Trainerraum und Verkaufsraum untergebracht. Im 1. Stock befindet sich das 100 qm große Vereinsheim mit kleinem Nebenraum und Küche. Eine Hausmeisterwohnung mit 67 qm ist ebenfalls im DG untergebracht. Das alte Sportheim blieb bestehen. Allerdings erfolgten hierin Umbaumaßnahmen für die Jugend- und Aktiven Mannschaften sowie Lagerräume für Bälle, Freistoßwand usw. 1991 Deutscher Fußball Meister Ein Veitshöchheimer, der beim SVV in der Schüler- und Jugendmannschaft das Fußballspielen gelernt hatte, erfüllte sich einen großen Traum. Bernhard Winkler wurde im Jahre 1991 mit dem 1. FC Kaiserslautern Deutscher Fußballmeister. In 190 Bundesliga-Spielen (18 FCK, 12 Wattenscheid und 160 TSV 1860) schoss er 67 Tore. Über die Stationen Sportverein 1928 Veitshöchheim, Fortuna Köln und Wattenscheid 09 führte sein Weg 1993 zum TSV 1860 München. Dort beendete er 2001 seine fußballerische Laufbahn. Bis heute ist er dem Sportverein 1928 Veitshöchheim verbunden. 1994-1997 • Gründung Kinderturnen, • Eltern-Kind-Turnen, • Mädchenfußball und Damenfußball 1994 gründete Lisa Pitz das Eltern-Kind-Turnen und 1997 das Kinderturnen. Diese beiden Gruppen existieren bis zum heutigen Tag (2010) mit reger Teilnahme. Die Gründung der ersten Mädchenfußballmannschaft, erfolgte 1995 mit dem Trainer Armin Bekurts. Zur Gründungsmannschaft gehörten: Eva Kirschbaum, Daniela Blenk, Rebekka Straub, Denise Steinhardt, Cynthia Ullrich, Stefanie Ruffershöfer, Tanja Meyer, Sylvia Geyer, Simone Schmitt, Melanie Schubert, Katharina Stütz und Sabine Hemmerich. 1997 wurde unter dem gleichen Trainer, die erste am Wettkampf teilnehmende Damenfußball-mannschaft zum Spielbetrieb angemeldet. 1997 Internet Technisch am Puls der Zeit gingen wir im Juni 1997 ans Netz. Roland Kappelsberger und Uwe Röhr entwickelten und gestalteten mit viel Engagement die Internetseite des SVV unter der alten Internetadresse www.svv.onlinehome.de und www.wuerzburg.de/svv. Sie bot damals und bietet heute noch zusätzliche Informationen rund um den Verein und seinen angebotenen Sportarten. Unsere Adresse lautet aktuell: www.svveitshoechheim.de. Rückblickend ein herzliches Dankeschön an die Initiatoren. In den Jahren 1996 - 2003 spielte die 1.Herrenmannschaft unter den Trainern M. Fritz (1996 -2000), R. Füsser (2000/01) und Günter Stamm (2001-2003) mit unterschiedlichem Erfolg in der Kreisklasse. Die Damenmannschaft, mit einer Meisterschaft 2001, in der Kreisklasse, ab der Saison 2001/2002 in der Bezirksliga. Ab 2004/05 übernahm Christian Graf die aktiven Herrenmannschaften. Ein starkes Jahr für den Damen- und Herrenfußball in Veitshöchheim. Unsere 1. Mannschaft spielte in der Kreisliga Würzburg mit der beeindruckenden Tatsache, dass sie nur aus nachrückenden Jugendspielern und „alten Hasen“ des SVV bestand (ausgenommen Spielertrainer C. Graf). Hervorragende Jugendarbeit trug hier seine Früchte. Unsere Damenmannschaft spielte in der Bezirksoberliga, nachdem sie 2005 Meister wurde in der Bezirksliga Würzburg. Seit ihrer Gründung 1997, bestand die Damenmannschaft immerhin schon 8 Jahre ohne Unterbrechung, mit den Trainern Armin Bekurts (1997 - 1998), H. Lawrence (1998 - 2000), Jochen Hofmann (2000 - 2002), H. P. Breunig/Reiner Endres (2002 - 2004), H. Denne (2005) und S. Rottler (2005 - 2006). Die 1. Herrenmannschaft belegte am Ende der Runde 2004/05 den 4. Platz mit 54 Punkten und 62:37 Tore, die Damen den 9. Platz mit 13 Punkten und 25:64 Tore. 2003 - 2007 Gründung neuer Gruppen bzw. Abteilung Eine kontinuierliche positive sportliche Weiterentwicklung des SVV zeigt sich in der Öffnung fußballfremder Gruppen, mit der Tanzabteilung grün/schwarz (Trainer seit 2005 Armin Bekurts), der Gruppe Fit mit Spaß (Trainerin 2003-2005 Annette Wassmann-Erb, seit 2005 Helga Neubauer), der Gruppe Fit und Fun für jedermann (Trainerin 2006 Doris Kilian, ab 2007 Hermine Matschullis), der Gruppe „Freizeitkicker" mit Stefan Barwanietz und der Gruppe Lauftreff mit Reiner Endres. Somit hat der Verein im Jahre 2010 insgesamt 8 "Sportgruppen" die das schwerpunktmäßige sportliche Angebot Fußball erweitern. FC Bayern München - 1.FC Nürnberg Ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte zur Spielsaison 2005/06 war das Bundesliga-Derby zwischen dem 1.FC Nürnberg und dem FC Bayern München. Die jüngsten Fußballmädchen des SVV durften Nationalspieler Ballack und Co. vor fast 50.000 Fans Hand in Hand auf das Spielfeld begleiten. Und sie haben das toll gemacht. Sicher haben die Herzen höher geschlagen und die Knie wurden ein wenig weich, aber sie haben unseren Sportverein und Veitshöchheim super vertreten. Die 1. Mannschaft beendete die Saison 2005/2006 unter Trainer M. Übel in der Kreisliga Würzburg Gruppe 1 (vormals A-Klasse) mit dem Platz 12 und 30 Punkten 42:65 Toren, die Damenmannschaft in der Bezirksoberliga mit Trainer Stefan Rottler bildeten das Schlusslicht mit 6 Punkten 14:38 Toren. Für die Damenmannschaft war dies auch das vorläufige Ende. Berufliche, sportliche, gesundheitliche oder private Gründe zollten ihren Tribut. Sie musste wegen Spielermangel 2006 vom Spielbetrieb abgemeldet werden. Unsere 1. Herrenmann-schaft kämpfte in zwei Relegationsspielen um den Klassenerhalt und wurde für ihren Einsatz belohnt. Der Abstieg wurde abgewendet. Trotz anfänglich guter Darstellung der Homepage in den Anfangsjahren, kam es in den Folgejahren auch zu negativen Darstellungen des SVV auf den Internetseiten. Es drohte Gefahr, dass der Ruf des SVV hierdurch Schaden erleidet. Mit Übernahme der Zuständigkeit von Stefan Barwanietz und Klaus Pikos steuerte man erfolgreich dagegen und präsentiert sich seither in hervorragender Weise. Eine eindrucksvolle Zahl von ca. 55.000 Besuchern jährlich zeigt, dass unsere Homepage im Internet „weltweite“ Beachtung findet. Eine Neuerung brachte die Spielsaison 2006/07. Unsere 2. Mannschaft wurde in den aufstiegsberechtigten Spielbetrieb eingegliedert. Sie spielte in der A-Klasse 3 (vormals C-Klasse) Würzburg und konnte sich am Ende der Runde mit dem 7. Tabellenplatz, 44 Punkten und 70:62 Toren respektvoll behaupten, während unsere 1. Mannschaft unter Trainer K. Loschert durch den letzten Tabellenplatz mit 3 Punkten und 29:96 Toren in die Kreisklasse 1 verabschiedete und in der nachfolgenden Saison 2007/08 von Trainer L. Knorz übernommen wurde. 2.Fußball Frauen-Bundesliga Ebenfalls kann mit Stolz festgestellt werden, dass sich eine Veitshöchheimerin, die beim SVV in der Zeit von 1995 – 2004 in der Mädchen- und Damenmannschaft Fußball spielte, ebenfalls einen großen Traum erfüllte. Eva Kirschbaum pfiff als erste Schiedsrichterin aus Veitshöchheim in den Jahren 2004 – 2007 in der 2. Fußballdamenbundesliga und in der Landesliga der Herren. 2007 AH-Spiel TSV 1860 München-SVV Zwei Höhepunkte im Jahre 2007 müssen wir noch herausheben. Zum einen die Partie der AH-Mannschaft gegen die Traditionsmannschaft des TSV 1860 München, anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Veitshöchheimer Löwen und zum anderen die Gesamtjugend Abschlussfeier. Die AH konnten die Partie gegen die 60er um Bernhard Winkler, Martin Max, Miroslav Stevic, Lutz Braun oder Bubi Bründl überraschend mit 5:2 für sich entscheiden. 2007 Bei der von Andreas Schmitt (Jugendleiter 2003-2009) und seinem Stellvertreter Dieter Kappelsberger hervorragend organisierten Gesamtjugend Abschlussfeier 2007, mit weit über 1000 Gästen an 3 Festtagen, fand auch ein Einlage Spiel zwischen der Gemeindeverwaltung Veitshöchheim und den „Alt Stars“ des SVV großen Anklang. Die „Alt Stars“ gewannen das Spiel mit 3:2. 2007 Vereinsfahne Im romantischen Rathausinnenhof in Veitshöchheim erhielt 2007 unsere neue Vereinsfahne ihren kirchlichen Segen. Es hatte immerhin 79 Jahre gedauert, bis sich der SVV durch Geldspenden und Eigenbeteiligung eine eigene Vereinsfahne zulegen konnte. Maßgeblicher Initiator war unser geschätztes Vereinsmitglied Gerd Henneberger. 2008 Sepp-Herberger-Preis Unsere vorbildliche Jugendarbeit, mit über 280 Jugendlichen im 80-igsten Jubiläumsjahr 2008, war herausragend im Landkreis Würzburg. Der SVV erhielt hierfür beim Kommersabend am 20.06.2008 die hohe Auszeichnung des Sepp-Herberger-Preis. Spektakulär holten unsere AH-Mannschaft die Hallenlandkreismeisterschaft am 13.12.2008 in Bergtheim, die für das Jahr 2009 aus Termingründen vorgezogen wurde. Es war wieder einer der Turniere, an dem die „Alten Herren“ des Landkreises Fußball zelebrieren konnten. Am Ende des Turniers, im Siebenmeterschießen gewannen die Veitshöchhheimer gegen die Höchberger. Für den SVV spielte: Oliver Mauer, Mike Wolfshörndl, Thomas und Andreas Schmitt, Johannes und Stefan Raab, Victor Jazev und Wolfgang Braun-Müller Futsal-Hallenkreismeisterschaft Mit Interesse wurden am 14.12.2008 die 1.Futsal-Hallenkreismeisterschaft für den Kreis Würzburg in Veitshöchheim ausgetragen. Veranstalter der Bayerische Fußball-Verband und Ausrichter der Sportverein 1928 Veitshöchheim brachten diese Art von Hallenfußball werbewirksam an die Öffentlichkeit. Futsal, der Hallenfußball der Zukunft, war im Gemeindeblatt zu lesen! Auch der Mädchenfußball machte 2008 Furore. Im Endspiel um die Nr.1 im unterfränkischen Hallenmädchenfußball trafen die U-13 Juniorinnen auf den ETSV Würzburg. Eine ausgeglichene und spannende Partie begeisterte die Zuschauer. Beide Teams hatten in der regulären Spielzeit Chancen das Spiel für sich zu entscheiden. Doch keiner Mannschaft gelang ein Treffer. So musste eine Entscheidung im Siebenmeterschießen herbeigeführt werden. Alle Fußballer wissen, dass es die ungerechteste aller Entscheidungen ist. Unsere Mädchen hatten das Siebenmeterschießen knapp verloren. Der Lohn: unterfränkischer Vizemeister. Es spielten Celine Schmitt, Stephanie Schäfer, Franziska Wagner, Klara Becker, Elisa Blank, Sarah Müller, Karolina Teichmann, Helen Hellwich und unsere Torfrau Anna Leibold, die zum krönenden Abschluss zur besten Torhüterin des Turniers gewählt wurde. Investitionen 2009 Wichtige zukunftweisende Investitionen wurden 2008 in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung entschieden. Installation einer Fotovoltaik Anlage auf dem Garagendach. Wert 55.000,--€, Leistung 12,7 KWp. und 2009 eine Tiefenbrunnenbohrung mit 105m neben der Hausmeisterwohnung, zur Bewässerung der 3 Rasenspielfelder. Wert ca. 25.000,--€, Förderleistung 4l/sec., ca. 14 cbm/Std., Fertigstellung August 2009. Auch hierfür gab es Zuschüsse der Gemeinde für die wir Danke sagen. Bau eines Kinderspielplatz am Biergarten 2008 und Umgestaltung Platz vor der Litfaßsäule. Ein Novum in der Vereinsgeschichte war sportlich die Spielsaison 2008/09. Nach dem Abstieg der 1.Herrenmannschaft am Ende der Saison 2007/2008 unter Trainer L. Knorz mit 27 Punkten, 42:74 Toren von der Kreisliga in die A-Klasse Gruppe 2 Würzburg, spielte die 2. Herrenmannschaft in der gleichrangigen aufstiegsberechtigten parallel laufenden A-Klasse Gruppe 1 Würzburg unter dem neuen Trainer A. Yaman. An einen direkten Wiederaufstieg war nicht zu denken, denn die 1. Mannschaft erreichte am Ende der Saison 2009 nur Platz 13 mit 28 Punkten und 57:76 Toren die 2. Mannschaft erfreulich Platz 5 mit 43 Punkten und 75:67 Toren. Um den Verein im Jahre 2009 in seiner Mitgliederzahl zu stärken, etablierte sich die Tanzabteilung grün/schwarz mit 60 neuen Vereinsmitgliedern. Gleichzeitig wurde der Versuch gestartet eine Radsportabteilung zu gründen und den Damenfußball mit der Spielertrainerin Katharina Stütz wieder zu aktivieren. Dieses Vorhaben misslang, zum einen wegen Personalmangel bei den Damen und zum anderen wegen einem fehlendem Verantwortlichen für die Radsportabteilung. Mit über 700 Mitglieder zum 01.04.2009 erreichte der Verein den in seiner Geschichte höchsten Mitgliederstand. 2009 Ehrenamtsbeauftragter In der Generalversammlung 2009 gab man bekannt, dass der Verein ab sofort einen Ehrenamtsbeauftragten hat, unseren hoch geschätzten Sportkameraden Reiner Endres. Sein sportlicher Werdegang ist einmalig, vorbildlich und verdient einen Eintrag in die Chronik des Vereins. Eintritt am 01.10.1969 mit 9 Jahren in den SVV, Jugendspieler von 1969 – 1979. 1. Mannschaftsspieler von 1979 – 2003, anschließend AH-Spieler, Co-Trainer und Betreuer D-Jugend 1983/84, Co-Trainer und Betreuer E-Jugend 1984/85 + 86/87, Trainer E-Jugend 1985/86 und 1986/87, stellv. Jugendleiter 1997-1998 + Trainer D-Jugend 1997/98. Jugendleiter von 1992 – 1996. Am 06.04.1995 wurde unter seiner Führung die 1. Jugendordnung erarbeitet und proklamiert, die bis heute ihre Wirkung nicht verloren hat und bisher nur einmal, am 26.02.2010, geändert wurde. Er war Stellvertretender Jugendleiter 1997/98 und Trainer D-Jugend 1997/98. Betreuer C-Jugend 1998/99, Jugendleiter 1999-2000, Mädchen-Trainer von 1999 – 2008 (9 Jahre). Ab 24.04.2009 Ehrenamtsbeauftragter. Danksagung des Deutschen Fußball-Bund 2009 für seine ehrenamtliche Tätigkeit im Verein. Unsere neue Vereinsfahne zeigte sich zu einigen gesellschaftlichen und kirchlichen Veranstaltungen. Erwähnenswert 2009 die 60 Jahr Feier des Eigenheimerbund, Frohnleichnam, Volkstrauertag, Kirchgang der Vereine und das Bihilidis Fest. Zum Spielsaisonende Sommer 2009 schaffte die D-Jugend den Klassenerhalt in der höchsten Spielklasse der Bezirksoberliga, die U-13 Juniorinnen wurden Meister in der Gruppe Würzburg auf dem Kleinfeld und die U17- Junioren Meister in der Kreisklasse. Die U17-Junioren konnte aber nicht sofort Aufsteigen in die Kreisliga, sie musste noch zwei Ausscheidungsspiele absolvieren. Mit zwei Niederlagen in diesen Entscheidungsspielen verpasste Veitshöchheim den Aufstieg. Ü- 40 CUP 2009 Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) und die Deutsche Vermögensberatung richteten 2009 zum ersten Mal den Deutsche Vermögensberatung Ü-40 Cup aus. Unsere AH-Mannschaft holte den Ü-40 CUP auf Kreisebene und nahm folglich am Bayern Turnier teil. Aus einem mit über 400 Mannschaften bayernweit umfassendem Teilnehmerfeld, belegten die AH des SVV einen Platz unter den besten 16. Nachdem das für den Verein finanziell wichtige Altortfest, nach 22 Jahren des Bestehens, im Jahr 2009 ausgefallen war, sprang der SVV mit einem Altort-Weinfest ersatzweise ein, was bei der Bevölkerung gut ankam. Die Tanzabteilung grün/schwarz feierte am 02.10.2009 mit einem Tanzabend in den Mainfrankensälen ihr 5-jähriges Bestehen. SVV - Eintracht Frankfurt 2009 Beim Internationalen Seniorenturnier 2009 anlässlich des 90jährigen Bestehens der Fußballabteilung der TG Höchberg konnte der SVV mit der AH-Mannschaft, trotz teilweiser nicht gerade berauschender Leistungen, den 3.Platz belegen und schlug hierbei unter anderem Eintracht Frankfurt mit 1:0. Für den SVV spielten: Thomas Schmitt, Andreas Schmitt, Stefan Henneberger, Hennes Raab, Mike Wolfshörndl, Viktor Jazev, Jochen Müller, Oli Mauer, Oli Elflein, Rudi Hehrlein, Erhard Sungl, Patrick Ostheimer, Reiner Endres, Wolfgang Braun-Müller, Kadija Skopljak, Martin Issing 2010 konnten die AH den Pokal des Hallen-Landkreismeisters zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte mit nach Hause nehmen. Im Finale warteten unsere Nachbarn aus Güntersleben. Bei einem packenden 7-m-Schießen behielt Veitshöchheim die Oberhand. Man konnte somit den Titel aus dem Jahr 2009 erfolgreich verteidigen. Für den SVV spielten: Thomas Schmitt, Andreas Schmitt, Rudi Hehrlein, Viktor Jazev, Jens Kühn, Wolfgang Braun-Müller, Stefan Henneberger, Hennes Raab, Jochen Müller, Martin Issing. Die U-13 Mädchen schafften 2010 das, was sie 2009 nicht erreichten. Sie wurden im Endspiel mit 4:0 gegen Bastheim/Burgwallbach verdient Hallen Bezirksmeister. Damit ging für die U13-Juniorinnen ein Traum in Erfüllung. Für die U-13 Mädchen spielten Franziska Wagner, Helen Hellwich, Elisa Blank, Elisabeth Krumm, Sarah Müller, Birte Wöstheinrich, Celine Schmitt, Annabell Radtke, Karolina Teichmann, Trainer Lothar Hellwich und Wolfgang Braun-Müller. Der Mädchenfußball besteht nun schon ununterbrochen 15 Jahre, was mit Stolz erwähnt werden darf. Während der Spielrunde 2009/10 wurde auch das Experiment gewagt, erstmalig im Landkreis Würzburg die Mädchenmannschaft in der Gruppe der Jungs spielen zu lassen, was dem Mädchenfußball sicher förderlich war. Am Ende der Runde erreichten die Mädchen U-13 den zweiten Platz auf dem Kleinfeld in der Gruppe Würzburg. 2010 Sportlerehrung der Gemeinde Aufgrund der zahlreichen Meisterschaften 2009 im Juniorenbereich, nahm der SVV im März 2010 zum ersten Mal an der Sportlerehrung der Gemeinde teil. Unter der Überschrift "Spiegel einer sportlichen Gemeinde" war in der Main Post vom 24.03.2010 zu lesen, "..vor der Gemeindeehrung honorierte erstmals auch der SVV seine Erfolge auf Kreis- und Bezirksebene. Vorsitzender Wolfgang Herrmann und der Ehrenamtsbeauftragte Reiner Endres ehrten die Meistermannschaften der U13- Juniorinnen, U-17 Junioren und die Hallenlandkreismeister der Senioren". Besondere Ehrung 2010 Mit dem Namen Jürgen Hofmann verbindet man beim SV 1928 Veitshöchheim Jugendarbeit, die seinesgleichen sucht. Er war seit seinem Eintritt in den Verein am 01.08.1970 mit einer fußballerischen Leidenschaft und einer Zuverlässigkeit dabei, für die der Verein nur seine Hochachtung aussprechen kann. Alleine 40 Jahre Mitgliedschaft rechtfertigen keinen Eintrag in die Chronik, da wir sonst vielen Mitgliedern Unrecht tun würden. Nein, es ist die Summe der Jahre, die Jürgen Hofmann in der Jugendarbeit tätig war. Ohne Unterbrechung war er 28 Jahre tätig. Er ist der bis heute (2010) der einzige Trainer im Verein, der schon alle Jugendmannschaften einschließlich der Mädchenteams betreut bzw. trainiert hat. Dazu kommen noch vier Jahre als Spielleiter der 1. und 2. Mannschaften und 12 Jahre als Schiedsrichter für den Sportverein 1928 Veitshöchheim im Fußballkreis Würzburg. Lieber Jürgen, wir danken Dir und Deiner Familie für die bis dato geleistete Arbeit im Verein. 2010 Sanierung der Vereinsgaststätte Nach unzähligen Sitzungen, weil wirtschaftlich unentbehrlich, kam im März 2010 der Entschluss, die Vereinsgaststätte komplett zu sanieren. Mit einem Kostenetat von ca. 100.000,--€ und einer atemberaubenden Renovierungszeit von nur 6 Wochen entstand ein neues Schmuckstück, dass sich im Landkreis sehen lassen kann. Die Beitrag- und Mitgliederverwaltung incl. der EDV-Anlage für die Buchführung, wurden auf den neuesten technischen Stand gebracht, was mit ca. 700 Mitgliedern auch dringend notwendig wurde. Seitens des Gewerbevereins wurde nach einer Möglichkeiten gesucht, das traditionelle Altortfest wieder aufleben zu lassen. In mehreren Sitzungen einigten sich schließlich der Sportverein 1928 Veitshöchheim e.V. und die Tanz-Sport-Garde Veitshöchheim e.V. diese Fest an vier Tagen gemeinsam zu veranstalten. (Vorläufige) Schlussbemerkung: Die Vereins-Chronik wurde bis zum Jahre 1996 (Dezember 1996) von Rudolf Wolf (teilweise von Peter Herbert) in Buchform geführt. Danach trat ein gewisser Stillstand ein. Um die Zeitgeschichte des Vereins für die fehlenden Jahre 1997 – 2010 aufzuarbeiten und zu ergänzen, bedurfte es einer zeitaufwendigen Sichtung und Archivierung. Überraschenderweise stellte sich bei den Recherchen heraus, dass Informationen über das Vereinsleben niemals verloren gegangen sind, sondern überall bei den Abteilungen, Trainern, Vorstandsmitgliedern und Gönnern „verstreut herumlagen“. Die Aufgabe bestand nun darin diese „verstreuten Werke“ zu sammeln, zu sichten, zu vervollständigen und zu archivieren, nicht zu vergessen die Daten, die im Zeitalter des Computers und Internets in privaten Computern von Trainern, Spieler, Mitgliedern usw. schlummern. Diese Daten wurden und werden noch gesammelt und fehlende Informationen in Papierform der Chronik zugeführt. Sie wird in meiner Amtszeit und unter meiner Verantwortung vervollständigt. Ich bin der Meinung, dass dieses großartige Werk, unter Mithilfe aller, hier besonders zu erwähnen sei auch Bernd Pietschmann, der seine über Jahrzehnte gesammelten Werke vom Grün/Schwarz Kurier dem Verein übergab, eine gelungene und schöne Sache geworden ist. Das Vermächtnis von unserem Gründungsmitglied Rudolf Wolf, erster Chronisten des SVV, dessen Name auch unser „Fußballstadion“ trägt, lebt in seinem Geiste weiter. Persönlich durfte ich diesen Menschen in meiner Jugendzeit noch kennenlernen. Ich appelliere deshalb dringend an meinen (zukünftigen) Nachfolger die Vereinschronik weiterhin lückenlos zu führen, damit wir unseren Nachkommen eine schöne Erinnerungen in Papierform hinterlassen können. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben die Vergangenheit in Schrift und Bild festzuhalten, insbesondere aber ein herzliches Dankeschön an Peter Herbert. Vorläufig Ende 01.07. 2010 Armin Bekurts, Schriftführer |